Jahreslosung
2026
„Meine Freude in euch“Diese Worte spricht Jesus in seiner „Abschiedsrede“ im Abendmahlssaal:
„Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. (Johannesevangelium 15, 9 – 11)“.
Jesus sagt den Jüngern, dass er sie verlassen wird, aber er wird immer in ihren Herzen sein. Die Freude steht hier ganz klar im Bezug zur Liebe. Sie ist eine Angelegenheit des Herzens. Echte Freude kann man nur empfinden, wenn man mit einem offenen Herzen dabei ist. Tiefe Freude, die nur Gottes Liebe schenken kann, bedeutet auch dankbar zu sein - dankbar für die vielen Geschenke des Lebens, für die Momente der Freude. Sie sind das Licht, das unseren Weg heller macht. Denn echte Freude ist mehr als flüchtiges Glück. Sie ist ein Zustand des Herzens, der auch in schwierigen Lebenssituationen trägt. Das Jahreswort will uns eine Spur legen. Jesus sagt: „Meine Freude (sei) in euch!“ Sind wir offen dafür? Pilgern: Eine tolle Möglichkeit, Freude zu erleben. Bei aller Mühe und Anstrengung, die zu einer Wallfahrt gehören, ist die Freude nicht zu übertönen. In allem kommt Freude zum „Ausbruch“, die von Jesus ausgeht, der ja in jeder und jedem mitpilgert und die jede und jeder dem anderen zeigt.
2025
„PILGER DER HOFFNUNG - TUT, WAS ICH EUCH AUFTRAGE“
Pilger der Hoffnung war das Motto, das Papst Franziskus für das Heilige Jahr 2025 erwählt hatte. Das Thema Hoffnung war die Vorsetzung des Wallfahrtsmotto aus 2024.
Der Nachsatz – Tut, was ich euch auftrage – richtete sich nun an die Pilger. Als Pilger geht man den Weg, den auch Matthias gegangen ist. Nachfolge Christi und das heißt, seine Lehre befolgen, die da lautet, sich für andere einzusetzten, da zu sein und beizustehen. Nur wenn wir bereit sind, unseren Nächsten anzunehmen und ihm zu helfen, kann sich seine Hoffnung auch erfüllen.
Im Matthiasbrief der Erzbruderschaft heißt es: „Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst: Niemand ist da, der mir die Hände reicht.“ Das Lied von Uwe Seidel singt von einem Wunsch und einer Hoffnung, die so überaus menschlich sind: nicht allein sein müssen und sich verloren fühlen; dass sich mir doch jemand zuwendet und mir Mut macht, mich beachtet und mir hilft, Mensch zu sein; „mir die Hände reicht.“ – Und wenn ich es bin, der anderen die Hände reicht?
Als Matthiaspilger sind wir diese Pilger der Hoffnung, die tun, was Jesus uns aufgetragen hat.
2024
„HAB FESTEN MUT UND HOFFE AUF DEN HERRN“
Das Leitwort ist aus dem Psalm 27 genommen, der das Vertrauen auf den Beistand Gottes zum Thema hat. Es ist der letzte Vers des Psalms. In ihm spricht der Psalmensänger sich selbst an. Zuerst sagt er, was er von sich aus tun kann: mutig sein.
Dann braucht er aber auch eine Hilfe für die Zukunft. Sie ist ihm verheißen. Für den Psalmensänger waren das die Verheißung Jahwes im Bund am Sinai: Er wird sein Volk nicht verlassen. Für uns Christen kommen die Verheißungen Jesu hinzu. Für die Pilger sind sie zusammengefasst in dem Wort Jesu: Ihr seid meine Freunde. Dazu die große Verheißung: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.
HAB FESTEN MUT
Mut ist die Fähigkeit, in einer gefährlichen Situation seine Angst zu überwinden. Es geht um die Bereitschaft, etwas zu tun, das man für richtig hält, auch wenn es einem wahrscheinlich Nachteile einbringt. Um in unserer Zeit auf den Herrn zu hoffen, dazu gehört Mut. Erst recht, wenn wir angefragt sind, darüber zu sprechen.
UND HOFFE AUF DEN HERRN
Es gibt vieles, das uns Sorge machen kann, nicht nur die Kriege und Terrorakte. Sorge bereitet uns die Entwicklung der Technik. Durch das Smartphon und ähnliche Mittel der Kommunikation hat sich die Art, wie wir miteinander in Beziehung stehen, sehr stark verändert. Das ist nur ein Beispiel für die Richtung, in die die Entwicklung weitergeht. Bei all dem bleibt unsere Sehnsucht nach Gelingen unseres Lebens. Was Jesus in seinem Wirken auf Erden getan hat, tut er jetzt und in Zukunft geheimnisvoll. Er hilft zum Gelingen unseres Lebens.
Das Leitwort ist aus dem Psalm 27 genommen, der das Vertrauen auf den Beistand Gottes zum Thema hat. Es ist der letzte Vers des Psalms. In ihm spricht der Psalmensänger sich selbst an. Zuerst sagt er, was er von sich aus tun kann: mutig sein.
Dann braucht er aber auch eine Hilfe für die Zukunft. Sie ist ihm verheißen. Für den Psalmensänger waren das die Verheißung Jahwes im Bund am Sinai: Er wird sein Volk nicht verlassen. Für uns Christen kommen die Verheißungen Jesu hinzu. Für die Pilger sind sie zusammengefasst in dem Wort Jesu: Ihr seid meine Freunde. Dazu die große Verheißung: Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.
HAB FESTEN MUT
Mut ist die Fähigkeit, in einer gefährlichen Situation seine Angst zu überwinden. Es geht um die Bereitschaft, etwas zu tun, das man für richtig hält, auch wenn es einem wahrscheinlich Nachteile einbringt. Um in unserer Zeit auf den Herrn zu hoffen, dazu gehört Mut. Erst recht, wenn wir angefragt sind, darüber zu sprechen.
UND HOFFE AUF DEN HERRN
Es gibt vieles, das uns Sorge machen kann, nicht nur die Kriege und Terrorakte. Sorge bereitet uns die Entwicklung der Technik. Durch das Smartphon und ähnliche Mittel der Kommunikation hat sich die Art, wie wir miteinander in Beziehung stehen, sehr stark verändert. Das ist nur ein Beispiel für die Richtung, in die die Entwicklung weitergeht. Bei all dem bleibt unsere Sehnsucht nach Gelingen unseres Lebens. Was Jesus in seinem Wirken auf Erden getan hat, tut er jetzt und in Zukunft geheimnisvoll. Er hilft zum Gelingen unseres Lebens.
2023
„WAS WIR GESEHEN UND GEHÖRT“