27.04.2025

Firmwallfahrt 2025

In diesem Jahr haben wir uns noch einmal mit den Firmlingen des Seelsorgebereiches Rheinischer Westerwald auf den Weg nach Trier gemacht. Ziel dieser Firmwallfahrt war wie in jedem Jahr, die Bedeutung der Sakramente und verschiedene Gebetsformen kennenzulernen.

Am Ostermontag, den 21. April 2025 starteten wir um 8.00 Uhr in Windhagen mit einer Heiligen Messe. Die 19 Jugendlichen wurden dort von ihren Eltern und FirmpatInnen begleitet. Um 9.00 Uhr ging es dann los. Die Betreuung der Jugendlichen übernahmen fünf KatechetInnen und drei Leute in der Küche. Der Weg führte uns über den Herchenbacher Weg, Leyberg, Auge Gottes, Bruchhausen, Erpeler Ley hinab nach Erpel zum Rhein. Nach der Überquerung ging es dann mit der Bahn nach Bad Neuenahr und von dort zur Jugendherberge.

Der nächste Tag stand unter Thema Krankensalbung und damit Durchkreuzung unserer Lebenswege. Passend dazu wurde unser Weg auch direkt an der Bushaltestelle durchkreuzt, weil der Bus von der falschen Seite abfuhr und wir daher zwei Stunden auf den nächsten warten mussten. Die Zeit haben wir dann für einen Friedhofsbesuch genutzt und über die Dinge gesprochen, die unsere Lebenswege und Pläne im Leben schon durchkreuzt haben. Der nächste Bus brachte uns dann nach Kelberg, von wo aus wir über Darscheid nach Daun zur Jugendherberge gepilgert sind.

Nach dem Morgengebet ging es am Mittwoch von Daun mit dem Bus bis Jünkerath. Leider hat es an dem Tag sehr viel geregnet, aber eine freundliche Frau hat uns das Bürgerhaus in Waldorf aufgeschlossen, sodass wir dort unsere Mittagspause im Trockenen halten konnten. Wie immer hatte unser Küchenteam ein vorzügliches Mittagsessen gezaubert und nach der Stärkung ging es trotz Regen weiter nach Blankenheim ins Jugendhaus Finkenberg.

Nach dem Abendessen ging es noch einmal los. In der Kirche in Blankenheim haben wir mit Pfarrer Zyll und Pfarrer Glowacki eine heilige Messe gefeiert. Den Abend haben wir mit einer Weinprobe ausklingen lassen und in den Geburtstag einer Pilgerin hineingefeiert. Da war das schlechte Wetter des Tages wieder vergessen.

Am Donnertag ging es zunächst noch einmal in die Kirche nach Blankenheim, wo die Firmlinge sich alles angucken konnten, was es bei einer Kirche zu betrachten gibt: Eine Krypta, drei Holzaltäre, eine Kopfreliquie, zwei Emporen, die zwölf Apostel als große Standfiguren, Vortragekreuze und Vortragelaternen und natürlich Maria, die als Figur über dem Altar die ganze Kirche überstrahlt, die folgerichtig auch der Himmelfahrt Mariens geweiht ist. Die Jugendlichen sollten sich aus den vielen Perspektiven in der Kirche eine aussuchen, die sie besonders anspricht, und ein Bild davon machen.

Von dort ging es mit dem Bus nach Oberbettingen. Der Pilgerweg führte über Roth und die Mühlsteinhöhlen nach Gerolstein. Von dort ging es mit dem SEV nach Kyllburg zum Stiftsberg. Hier haben wir nach dem Abendessen ein Taizegebet gefeiert.

Unser letzter Pilgertag führte uns von Kyllburg über Pfalzel nach Trier. Bruder Thomas hat die Wallfahrer begrüßt und ist mit uns in die Basilika eingezogen. Es ist immer wieder ein bewegender Moment zu sehen, wie die Jugendlichen am Grab des Apostels ankommen. In diesem Jahr gab es dann auch noch eine Führung durch die Abtei durch Bruder Thomas. Wir haben uns die Sakristei und den Kreuzgang angesehen und waren in der Bibliotek und im Refektorium.

Nach der freien Gestaltung des Nachmittags in der Stadt Trier sind wir von der Porta Nigra aus wieder gemeinsam zur Jugendherberge gegangen. Dort gab es abends noch eine Abschlussreflexion und einen gemütlichen Ausklang mit vielen Schokoküssen. Da nicht alle den Weg in den Mund gefunden haben, gab es daran anschließend eine kleine Putzaktionen. Auch das gehört zu einer Wallfahrt mit Jugendlichen.

Samstag ging es mit der Bahn zurück nach Linz, wo die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang genommen haben. Die Laufstrecke hat in fünf Tagen insgesamt 91 Kilometer betragen. Ein dickes Lob an die Jugendlichen, dass sie sich auf die Wallfahrt eingelassen haben, und wir hoffen, dass wir den ein oder anderen noch einmal bei unseren Pilgerreisen sehen.