22.10.2023

Herbstwallfahrt 2023

Über 300. jährige Tradition wird fortgesetzt!

Herbstwallfahrt der „St. Matthiasbruderschaft Altenwied“

zum Grab des Apostels Matthias in Trier!!!

Die diesjährige Jahreslosung lautet:

"Was wir gesehen und gehört haben, davon sprechen wir!


Am Montag, den 09.10.2023 startete die Wallfahrt, ausnahmsweise von Notscheid, regulär von Rott zum 1. Etappenziel nach Niederdürenbach.

Nach dem Pilgersegen durch unseren Präses Diakon Stephan Schwarz und der

1. Betrachtung, die uns auf die diesjährige Jahreslosung einstimmte, ging es mit 14 Pilgern und Pilgerinnen, sowie 4 Tagespilger:innen, mit dem 1. Rosenkranz auf den Weg zum Forsthof Renneberg, nach Linz (Rhein).

Am Gedenkstein der Matthiasbruderschaft, wurde der Verstorbenen der Bruderschaft ge­dacht. Anschließend feierten wir die hl. Messe, am Forsthof Renneberg mit Pfarrer Lothar Anhalt, der uns bereits seit Jahrzehnten tatkräftig unterstützt.

Gestärkt durch ein gutes Frühstück unseres Küchenteams, ging es dann mit der 2. Betrach­tung und dem 2. Rosenkranz nach Sinzig-Franken zur Mittagspause. Von dort ging es, nach der 3. Betrachtung, betend weiter nach Niederdürenbach.

An allen Pilgertagen beten wir, nach Einführung durch eine Betrachtung, dreimal täglich ei­nen Rosenkranz. Ein weiterer Impuls lädt uns ein, eine kurze Wegstrecke schweigend zu gehen, um über das Gehörte nachzudenken. Hinzu kommen an jedem Tag besonderen Sta­tionen.

Dazu hatten wir am 2. Tag am Kalvarienberg in Kempenich eine hl. Messe mit Dekan Peter Strauch, dem ehemaligen Pfarrer aus Neustadt/Wied, der uns auch gerne weiterhin auf unseren Wallfahrten mit der Feier eines Gottesdienstes begleitet.

Unsere Wegstrecke führte uns an diesem Tag von Niederdürenbach über Kempenich, Arft und Acht nach Baar – Wanderath.

Am 3. Tag starten wir mit einer „Laudes“ unseren Pilgertag, der uns wegetechnisch über den Booser Weiher, den Jungfernweiher, bei Ulmen und die Demerather Mühle nach Im­merath führte. Nach 40 km erreichten wir gegen 18 Uhr unser Quartier.

Die Höhepunkte des 4. Tages waren die Messe mit Pfarrer Eich in Laufeld und der festli­che Empfang und Einzug in die Basilika in Himmerod, mit Prof. Dr. Reinhold Bohlen.

Am 5. Tag haben wir nach 27 km den Wallfahrtort Klausen erreicht und den Abendgottes­dienst mit Pater Albert Seul in der Gnadenkapelle gefeiert.

Am 6. Tag führte uns der Weg über die Moselhöhen nach Klüsserath und von Ehrang weiter nach Trier.

Gegen 16 h erreichten wir dann nach 166 km, das Grab des Apostel Matthias in der Matthi­as-Basilika in Trier, wo uns Pater Athanasius herzlich empfing.

Mit dem festlichen „Großer Gott wir loben Dich“, zogen wir dann gemeinsam in die Basili­ka ein, wo die 4 Erstpilger:innen ihre Matthias-Plakette erhielten.

Danach feierte Pater Athanasius mit uns die hl. Messe in der Krypta der Basilika.

Am Sonntag wurde die Wallfahrt mit dem Festhochamt und einer Andacht im Klostergarten

abgeschlossen.



























 

28.05.2023

Frühjahrswallfahrt 2023

 

„Was wir gesehen und gehört haben“.

Unter diesem Motto startete am 18. Mai 2023 um 6 Uhr nach der Aussegnungsmesse in Asbach bei schönstem Pilgerwetter die diesjährige Fußwallfahrt der Altwieder Matthiasbruderschaft nach Trier. Die Fußpilgergruppe bestand aus 35 Pilgern, darunter 5 Erstpilger: Anne, Petra, Stefan, Brigitte und Waldemar.

Die ersten Schritte führten uns angefolgt vom geschmückten Kreuz durch heimische Feldwege, Wiesen und das Pfaffenbachtal nach Windhagen, wo uns schon der warme Kaffee, Brötchen und alles was zu einem guten Frühstück gehört, erwartete. Auf Hildegard wartete eine besondere Überraschung, weil sie an diesem Tag Geburtstag hatte. Alles wurde durch das tolle Versorgungsteam, bestehend aus Helga, Rita, Wolfgang und Gernot vorbereitet und aufgetischt. Nach so einer schmackhaften Stärkung gingen wir weiter nach Linz über Frohnen und Hallerbach und vorbei am Blauen See in Vettelschoß. Unterhalb der Burg Renneberg hielten wir am Gedenkstein der zur 300-jährigem Jubiläum der Altwieder Matthiasbruderschaft am 07. Mai 2023 eingesegnet wurde. An der Stelle wurde wie jedes Jahr für die Verstorbenen der Matthiasbruderschaft gebetet.


Am Ortsteingang von Linz wartete der Reisebus auf uns, der uns in die Eifel nach Gefell brachte. Nach der Mittagspause ging es weiter bis wir am Nachmittag die Jugendherberge in Daun erreichten. Die erste Etappe mit 28 Kilometern Fußmarsch lag hinter uns. Am Abend lernten wir uns bei einem Spiel, ähnlich wie „Ich packe meinen Koffer“, kennen.

Der zweite Tag begann mit einer weiteren Busfahrt, diesmal nach Manderscheid. Wir pilgerten durch eine abwechslungsreiche Eifler Landschaft. Schluchten, Wälder und Wiesenränder und währenddessen beteten wir Rosenkränze, sangen Lieder aus der Liedersammlung und hörten eindrucksvolle Betrachtungen, sehr persönliche Glaubenserfahrungen sowie Impulse und Gebete. Gut in die Natur eingebaute Schweigemärsche rundeten die Fußwallfahrt ab. Der zweite Pilgertag endete mit einem steilen Anstieg auf den Stiftsberg in Kyllburg, wo wir im Bildungs- und Freizeitzentrum übernachteten und nach dem Abendessen um 20 Uhr den Wortgottesdienst, geleitet von Diakon Peter Muss und Stefan Schwarz, feierten.

Der dritte Tag der Pilgerschaft begann mit der Zugfahrt bis nach Kordel. Nach circa 25 km Marsch erreichten wir die Erhebung mit der Mariensäule, wo wir über die Mosel die Benediktinerabtei St. Matthias mit der Grabstätte des Apostel Matthias erblickten. Das Ziel unserer Wallfahrt nahte. Die Stimmung stieg immer weiter an, die Herzen pochten, man spürte, die Atmosphäre änderte sich. Auf den letzten Metern vor der Basilika ertönten die Glocken. Unsere tapfere Gruppe wurde für den feierlichen Einmarsch einsortiert und alle bereiteten sich vor. Gefolgt von den anderen Erstis wurde das Kreuz von Anne in die Kirche getragen. Dahinter liefen die bereits erfahrenen Pilger. Voller Erwartung und Applaus der anderen Pilgergruppen, marschierten wir um 16:30 Uhr in die Kirche ein. Wir wurden feierlich begrüßt, fünf Neupilger mit Matthias-Medaillen beschenkt und die Jubilare geehrt. Hildegard gebührte der Dank für die 40. Teilnahme, Werner, Wolfgang und Lena wurden für ihre 10. Wallfahrt geehrt. Es wurden viele Gratulationen und nette Worte ausgesprochen.

Die letzte Übernachtung in der JHG Trier stand bevor. Nach dem Abendessen mit Gernots anschließender Klangschallen-Meditation trafen wir uns alle zusammen um den letzten Abend in geselliger Runde zu genießen. Der Höhepunkt des Abend war eine lustige und sehr unterhaltsame Vorstellung die den Jubilaren gewidmet wurde.


Am Sonntag feierten wir um 10 Uhr auf dem Freihof vor der Basilika die Heilige Messe mit anderen Pilgern der Bruderschaft die dem gleichen Ziel gefolgt waren. Nach der Messe sammelten wir uns zum letzten Mal in der Marienkapelle um die Wallfahrtsinhalte zusammen -zufassen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch neue Matthiasbruderschaft-Mitglieder aufgenommen, in dem Josi, Wolfgang und Lena das Gelübde abgegeben haben.

Die Altwieder Fußwallfahrt lebt von Betrachtungen, Gebeten, Impulsen und Schweigemärschen, sowie vom spirituellen Austausch und Gesprächen. Wie jedes Jahr hatte auch diese Wallfahrt ihren ganz eigenen Charakter, der durch das aktive Einbringen der Teilnehmer geprägt wurde.


Das Alles wäre wahrscheinlich nicht so schön geworden, würden wir nicht während der gesamten Zeit so bekömmlich, schmackhaft und kulinarisch abwechslungsreich gestärkt.

Ein herzliches Vergelts Gott an die Küche: Helga, Gabi, Wolfgang und Gernot!

Herzlichen Dank auch an das gesamte Vorbereitungsteam, das sich bereits viele Wochen im Voraus mit der gesamten Organisation und Planung beschäftigte. Es war eine sehr gelungene Fußwallfahrt, die uns um viele schöne Erlebnisse bereichert hat!

Brigitte und Waldemar

23.04.2023

Firmwallfahrt 2023

 Wallfahrt der Firmlinge nach Trier

Die diesjährig Wallfahrt der Firmlinge aus dem Westerwald startete am 10 April 2023, Montag Morgen in der Windhagener Kirche, dort haben wir einen kleinen Abschiedsgottesdienst mit den Eltern gefeiert. Anschließend sind wir Richtung Erpel los gepilgert. Es war ein wundervoller Frühlingstag.

Die täglichen 15-20 Kilometer wurden begleitet durch Katechesen und Rosenkränzen, in welchen wir jeden Tag ein Sakrament behandelt haben. Von Taufe und Kommunion bis hin zur Ehe- oder Priesterweihe haben wir in den sechs Tagen alles behandelt. Auch haben wir über viele Aspekte unseres christlichen Lebens, unserer Beziehung zu Gott und der Kirche gesprochen.

Die Tage waren von ein paar Gebeten durchzogen, so beteten wir zum Beispiel schon morgens vor dem Frühstück Laudes, am Mittag um Punkt 12 Uhr den Angelus, und abends Psalme. Während des Gehens machten wir an manchen Tagen einen Schweigemarsch, welcher ungefähr 10 Minuten dauerte. Am dritten Tag haben wir uns endlich ein Kreuz gebaut, welches von jedem einmal getragen wurde. Wir sind zu Fuß und mit Bus und Bahn von Windhagen nach Erpel über den Rhein nach Remagen, Bad Neuenahr-Ahrweiler, vorbei an Nürburg, Gerolstein, St. Thomas und Bitburg nach Trier. Bis wir schließlich in Trier in die St. Matthias Kirche eingezogen sind.

Eine lange Pilgerreise, voller Freude, Freundschaften, aber auch Blasen und Schweiß ging vorüber. Mit dem Wetter hatten wir abgesehen von ein paar mal Regenschauer am Mittwoch und Donnerstag großes Glück.


Laura Schopny