20.10.2024

Herbstwallfahrt 2024

Traditionelle Herbstwallfahrt der „St. Matthiasbruderschaft Altenwied“
zum Grab des Apostels Matthias in Trier!!!
Die diesjährige Jahreslosung lautet:
"Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!

Am Montag, den 07.10.2024 startete die Wallfahrt in Rott zum 1. Etappenziel nach Niederdürenbach. Nach dem Pilgersegen durch unseren Präses Diakon Stephan Schwarz und der 1. Betrachtung, ging es mit 12 Pilgern und Pilgerinnen, sowie 6 Tagespilger:innen, mit dem 1. Rosenkranz auf den Weg zum Forsthof Renneberg, nach Linz (Rhein). Am Gedenkstein der Matthiasbruderschaft, wurde der Verstorbenen der Bruderschaft gedacht. Anschließend feierten wir die hl. Messe, am Forsthof Renneberg mit Pfarrer Lothar Anhalt, der uns bereits seit Jahrzehnten tatkräftig unterstützt. Gestärkt durch ein gutes Frühstück unseres Küchenteams, ging es dann mit der 2. Betrachtung und dem 2. Rosenkranz nach Sinzig-Franken zur Mittagspause. Von dort ging es, nach der 3. Betrachtung, betend weiter nach Niederdürenbach.

An allen Pilgertagen beten wir, nach Einführung durch eine Betrachtung, dreimal täglich einen Rosenkranz. Ein weiterer Impuls lädt uns ein, eine kurze Wegstrecke schweigend zu gehen, um über das Gehörte nachzudenken. Hinzu kommen an jedem Tag besonderen Stationen Dazu hatten wir am 2. Tag am Kalvarienberg in Kempenich eine hl. Messe mit Pater Jino Mathew, dem ehemaligen Kaplan aus Neustadt/Wied. Unsere Wegstrecke führte uns an diesem Tag von Niederdürenbach über Kempenich, Arft und Acht nach Drees.

Am 3. Tag starten wir unseren Pilgertag, mit einem Wortgottesdienst in der Kirche in Drees. Der Küster Günter Wagner hatte schon Alles vorbereitet und freut sich jedes Jahr auf uns. Aufgrund der Unwetterwarnungen mit Sturm und Starkregen, mussten wir das Tagesprogramm komplett umstellen, da man nicht durch den Wald gehen konnte. Als 1. Station haben wir die wunderschöne Kirche in Welcherath besucht. Anschließend ging es nach Mannebach, wo uns die Küsterin Helga Mindermann die Kirche öffnete und uns für die Mittagspause Ihre Garage zur Verfügung stellte. Nach der Statio in der Kirche in Mannebach, ging es zur Matthiaskirche in Ulmen, wo wir unseren Schweigeabschnitt in der Kirche genießen konnten. Nun fuhren wir zum Hotel Schend nach Immerath.

Die Höhepunkte des 4. Tages waren die Messe mit Pfarrer Fuhrmann in Laufeld und der festliche Empfang und Einzug in die Basilika in Himmerod, mit Prof. Dr. Reinhold Bohlen.

Am 5. Tag haben wir nach 27 km den Wallfahrtort Klausen erreicht und den Abendgottesdienst mit Pater Albert Seul in der Wallfahrtskirche gefeiert.

Am 6. Tag führte uns der Weg über die Moselhöhen nach Klüsserath und von Ehrang weiter
nach Trier. Gegen 15.30 h erreichten wir dann nach 132 km, das Grab des Apostel Matthias in der Matthias-Basilika in Trier, wo uns Pater Thomas herzlich empfing. Mit dem festlichen „Großer Gott wir loben Dich“, zogen wir dann gemeinsam, mit einer Pilgergruppe aus Aachen in die Basilika ein, wo die Erstpilgerin Ulrike ihre Matthias-Plakette erhielt. Danach feierte Domvikar Dr. Willi Derichs und Diakon Jürgen Schönen mit uns die hl. Messe in der Krypta der Basilika.

Am Sonntag wurde die Wallfahrt mit dem Festhochamt und einer Andacht in der Krypta
abgeschlossen.

Nach der Wallfahrt ist wieder vor der Wallfahrt und nächstes Jahr pilgern wir, unter dem Motto „Pilger der Hoffnung – Tut was ich Euch auftrage!“ wieder nach Trier.

Wir laden herzlich ein zu unseren Wallfahrten:
Mo. 21.04.2025 – 26.04.2025 Firmwallfahrt
Do. 29.05.2025 – So.01.06.2025 Frühjahrswallfahrt
Sa. 14.06.2025 Buswallfahrt
Mo 06.10.2025 – So 12.10.2025 HerbstwallfahrtOpmerkingMarkeren
Hier können Sie auch immer im Laufe der Woche dazustoßen. Es besteht ferner die Möglichkeit, einzelne Tagesetappen mit dem Küchenbus zu fahren, sofern noch Plätze frei sind.

Ihre St. Matthiasbruderschaft Altenwied




























 

02.06.2024

Buswallfahrt 2024

Am Samstag nach Pfingsten nahmen 45 Pilger an der Buswallfahrt zum Apostelgrab des Hl. Matthias in Trier teil. Ein vollbesetzter Bus mit betenden und singenden Gläubigen macht Hoffnung, eine schöne Erfahrung.




Der Leitgedanke der Wallfahrt „Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!“ zog sich inhaltlich in allen Gebeten, Texten sowie Rosenkranzgebet wie ein roter Faden durch den Tag. Nach einer kurzen Pause auf einem Rastplatz, bei Fleischwurstbrötchen und Kaffee, ging es betend und singend weiter. Vielen älteren ehemaligen Fußpilgern stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als der Bus die Abtei St. Matthias erreichte. Mit noch weiteren Pilgergruppen feierten wir die Heilige Messe in der Basilika, die Abt Ignatius zelebrierte. Anschließend nutzten viele noch die Möglichkeit, im Klosterladen zu stöbern und einzukaufen. Für ein gemeinsames einfaches Essen traf man sich dann im Pfarrsaal, wo bei netten Gesprächen auch das ein oder andere Glas Wein getrunken wurde. Um uns vom Hl. Matthias zu verabschieden, versammelten wir uns in der Krypta zum abschließenden Gebet; in unseren Anliegen und die der ganzen Welt, um Gottes Segen für unseren Alltag.

Bevor wir mit dem Bus in die Trierer Innenstadt fuhren, durften wir noch eine sehr interessante und aufschlussreiche Führung im neu restaurierten Kreuzgang der Abtei erleben. Bruder Thomas erzählte sehr kurzweilig und mit ganz viel Herzblut. Mit seinem Wissen hätte er noch viel zu berichten gehabt, doch der Bus wartete, um uns in die Stadt zu fahren. Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein zog es viele in die Cafés, wieder andere genossen den Bummel durch die belebte Fußgängerzone.

Der Pilgertag endete auf der Rückfahrt im Bus mit dem Abendsegen, mit vielen frohen Gesichtern beim Verabschieden und in der Hoffnung, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können. Ein rundum schöner Tag, der Mut und Hoffnung schenkte!

Bericht von Rita Cremer

26.05.2024

Frühjahrswallfahrt 2024

Am Morgen des Christi Himmelfahrttages, 09.05.2024, trafen sich 39 Pilger und einig Tagespilger um sich auf den Weg nach Trier zu machen. Nach der hl. Messe in Neustadt Wied, die wie immer Pfr. Ulrich Olzem hielt, der ebenfalls Mitglied unserer Bruderschaft ist, ging es um 7.00 Uhr los in Richtung Vettelschoß. Nach der ersten Frühstückspause setzten wir den Weg nach Linz fort. An dem Gedenkstein am Forsthaus Renneberg gedachten wir der Toten der Bruderschaft. In Linz verließen uns die Tagespilger und wir stiegen in den Bus. Eine gute Stunde konnten sich die Füße noch mal ausruhen bis in Gefell. Von dort ging es nach der Mittagspause über Darscheid nach Daun in die Jugendherberge.

Der zweite Tag war ein neue Erfahrung. Wegen fehlender Unterkünfte in der Eifel mussten wir eine zweite Nacht in Daun buchen, daher fuhren wir an dem Morgen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Karl um von dort wieder nach Daun zu laufen. Mittags feierten wir mit der befreundeten Bruderschaft aus Bad Honnef einen Wortgottesdienst in Manderscheid. Dieser handelte von dem „mutigen“ Moses oder eher seiner Angst sich dem Pharao zu stellen. Nach dem Gottesdienst setzten wir bei strahlendem Sonnenschein unseren Weg über den Lieserpfad nach Daun fort. 

Der letzte Tag begann dann zunächst mal mit der Bus- und Bahnfahrt nach Quint. Nach dem Anstieg ging es hinter den Gärten des Wohngebietes bis nach Ehrang, wo wir einen Impuls unserer Jugend zum Thema „Mut“ hörten. Von Ehrang ging es zur Bausch hoch. An der Schuheiche hinter den Kasernen war dann die letzte von insgesamt 8 Betrachtungen der Wallfahrt. Der letzte Rosenkranz von der Bausch bis ins Biewertal. Der letzte Anstieg vom „Weißhaus“ zur Mariensäule. Und dann der Blick auf Trier. Matthias in Sicht! 

Und immer wieder das Gefühl, jetzt sind wir bald da, wo sind nur die 3 Tage geblieben? Die letzten Kilometer nach Trier Euren und dann über die Brücke auf Matthias zu. Alle klatschen und viele Tränen, wenn wir auf dem Freihof einziehen. Mit „Großer Gott wir loben dich“ zogen wir in die Basilika ein. Unsere vier Erstpilger, davon zwei Jungs von 9 Jahren zogen mit dem Kreuz voran, danach unsere vier Jubilare und zum Schluss das „Fußvolk“. Glückliche Gesichter bei der Ankunft und viel Applaus für die vielen Erstpilger aller Bruderschaften, die gemeinsam den Einzug feierten. Und noch mehr Applaus für die vielen Jubilare. Pilger, die 10 mal, 25 mal, 40 mal oder gar 50 mal zum Apostel gepilgert sind, werden geehrt und es gibt viele Umarmungen und Glückwünsche. 

Nach dem Auszug ging es dann zu Fuß noch zur Jugendherberge, wo uns ein leckeres Buffet erwartete. Frisch gestärkt trafen wir uns dann noch einmal zum gebührenden Feiern. Den diesjährigen Erstpilgern wurde ein Ständchen gesungen und für jeden Jubilar wurde ein Vortrag von einigen Mitpilgern gehalten, als Dankeschön für die lange Zeit des Zusammenpilgerns und der Freundschaft, die auf diesen Wallfahrten entsteht. Es ist eine Gemeinschaft, die man nur verstehen kann, wenn man sie erlebt hat. 

Den Abschluss der Wallfahrt bildete dann sonntags die hl. Messe auf dem Freihof St. Matthias mit ca. 800 bis 900 Pilgern, die an diesem Wochenende in Matthias angekommen sind, dem gemütlichen Restverzehr, den alle Bruderschaften im Anschluss auf dem Freihof halten, den Gesprächen mit Pilgern aus anderen Bruderschaften und natürlich unserer Abschlussandacht mit der Aufnahme von neuen Mitgliedern in die Bruderschaft. Das waren in diesem Jahr drei neue Mitglieder. Im Bus auf der Heimfahrt dann schon ein wenig Wehmut, dass die schöne Zeit wieder vorbei ist, aber auch die Gewissheit, „...im nächsten Jöör, sinn mir widder doh und wollen de Säjen hann, Matthias nun halt dich rann“.

Hildegard Börder