21.10.2026

Herbstwallfahrt 2026

Die diesjährige Jahreslosung der Herbstwallfahrt lautete "Meine Freude in Euch!" 

Am Montag, den 05.10.2026 startete die Wallfahrt in Notscheid mit 15 Fuß- und 7 Fahrradpilgern zum 1. Etappenziel nach Mayen. Am Gedenkstein der Matthiasbruderschaft wurde der Verstorbenen der Bruderschaft gedacht. Anschließend feierten wir einen Wortgottesdienst am Forsthof Renneberg mit Pastor Lothar Anhalt. Gestärkt durch ein gutes Frühstück, das unser Küchenteam vorbereitet hatte, ging es dann weiter nach Bad Hönningen zur Mittagspause. Danach wurden die Fußpilger mit Autos nach Kruft gebracht, von wo aus sie die letzten 13 km über die Wallfahrtskirche „Fraukirch“ nach Mayen pilgerten. 

Am zweiten Tag gingen wir über wunderschöne Wanderwege zur Kapelle in Nitz und weiter zum Ferienpark nach Drees.

Der Mittwoch starteten wir mit einem Wortgottesdienst in Drees; wie in den Jahren vorher wurden wir auch diesmal dort sehr herzlich von Küster Günter Wagner begrüßt. Weiter ging es über Mannebach und Darscheid nach Daun.

Donnerstags wanderten wir bei Nieselregen durch das romantische Liesertal nach Manderscheid. Hier feierten wir einen Wortgottesdienst mit unserem Präses Diakon Stephan Schwarz. Der Tag wurde mit einem festlichen Einzug in die Basilika in Himmerod unter Begleitung von Prof. Dr. Reinhold Bohlen abgeschlossen.

Am fünften Tag unserer Wallfahrt ging es nach einem Gottesdienst über Niederkail und Dreys zum Wallfahrtort Klausen.

Am letzten Pilgertag führte uns der Weg über die Moselhöhen nach Klüsserath und von Ehrang nach einem Wortgottesdienst weiter nach Trier. Gegen 16.45 h erreichten die Fußpilger nach 160 km und die Fahrradpilger nach 270 km das Grab des Apostels Matthias in der Matthias-Basilika in Trier, wo uns Pater Thomas herzlich empfing. Mit dem festlichen „Großer Gott wir loben Dich“ zogen wir dann gemeinsam mit einer weiteren Pilgergruppe in die Basilika ein. Unsere Erstpilger Harald, Michael und Thomas erhielten unter kräftigem Applaus ihre Matthias-Plakette.

Am Sonntag wurde unsere Herbstwallfahrt mit dem Festhochamt in der Matthias-Basilika, dem traditionellen „Restefrühstück“ und einer Andacht in der Marienkapelle abgeschlossen.

Wir sind besonders stolz darauf, dass Kerstin, Hans und Joachim in die Matthiasbruderschaft eingetreten sind. Aktuell haben wir 191 Mitglieder!

Nach der Wallfahrt ist wieder vor der Wallfahrt und nächstes Jahr pilgern wir unter dem Motto "Ihr seid befreit zum Leben!" wieder nach Trier. Wir laden recht herzlich zu unseren Wallfahrten in 2027 ein:

  • Do. 06.05.2027 – So. 09.05.2027 Frühjahrswallfahrt und parallel wieder eine Fahrradwallfahrt.
  • Sa. 22.05.2027 Buswallfahrt.
  • Mo. 04.10.2027 – So. 10.10.2027 Herbstwallfahrt, auch hier wieder eine parallele Fahrradwallfahrt.

Hier können Sie auch immer im Laufe der Woche dazustoßen. Es besteht ferner die Möglichkeit, einzelne Tagesetappen mit dem Küchenbus zu fahren, sofern dort noch Plätze frei sind. Wir sind nicht konfessionsgebunden; bei uns zählt nur der Mensch, der bereit ist, mitzupilgern!!!

Ihre St. Matthiasbruderschaft Altenwied.

 


























10.05.2026

Frühjahrswallfahrt 2026

 „Meine Freude in euch!“

Unter diesem Wallfahrtsmotto starteten wir am Morgen des Christi Himmelfahrtstages unsere Wallfahrt mit einer heiligen Messe in Buchholz. Von dort ging es bei leichtem Regen über Sassenberg und Nonnenberg nach Ittenbach. Dort trafen wir unsere Radpilger und haben dort eine kurze Andacht zum Thema „Babyparty“ gehalten. Während wir trocken in der Kirche saßen, gab es draußen einen gewaltigen Regenschauer. Das war dann aber auch der letzte Regen für die Wallfahrt und wir konnten trocken von Ittenbach bis Niederdollendorf pilgern. Dort haben wir gemeinsam mit unseren Radpilgern mit der Fähre nach Bonn übergesetzt. Von dort ging es über die Godesburg, wo uns ein leckeres Mittagessen erwartete, den Venusberg hoch zur dortigen Jugendherberge.

Am zweiten Tag ging es dann nach Villip in die Kirche. Hier haben wir einen Wortgottesdienst zum Thema Hochzeit gehalten. Das Vorbereitungsteam um unseren Diakon Stephan Schwarz hatte die Lesungstexte des Tages in den drei Wallfahrtstagen in weltliche Feiern umgesetzt. So wurde auch mal ein Walzer in der Kirche getanzt. Von Villip ging es nach Fritzdorf, von wo aus uns der Bus nach Maria Martenthal brachte. Dort hat unsere Küche ein leckeres Mittagessen für uns hergerichtet. Anschließend haben wir in der Wallfahrtskirche von Maria Martenthal eine Betrachtung als Einleitung zu einem Schweigemarsch gehört und die Gedanken zu dem was man mit Steinen wohl bauen kann mit auf den Weg ins Tal der wilden Endert genommen. Da es die Tage vorher geregnet hatte, war der Weg sehr glitschig und man musste sehr auf den Weg achten. In Cochem angekommen haben wir noch ein Abschlussgebet in der Pfarrkirche St. Martin gehalten, bevor wir zur Jugendherberge gegangen sind.

Am nächsten Morgen ging es mit der Bahn zunächst bis Quint und von dort den altbekannten Weg über die Gärten nach Ehrang. In der Kirche in Ehrang gab es dann einen Abiball, zu dem alle Pilger eingeladen waren. Der Schweigemarsch führte uns über die Bausch zur Schuheiche und der letzte Rosenkranz dann ins falsche Biewertal zum Mittagessen. Die letzte Etappe führte über die Mariensäule, wo, nach einer spontanen Betrachtung, schon traditionell „Segne du Maria“ gesungen wird, durch Euren zur Basilika. Gegen 15:30 Uhr durften wir dann mit Bruder Daniel gemeinsam einziehen. Wir sind mit 47 Pilgern, davon sieben Erstpilger und einer Jubilarin, eingezogen. Da unsere Jubilarin uns dann aber nach dem Einzug verlassen musste, konnten wir abends keine Laudatio halten. Daher haben wir sie dann am Ausgang mit einem Spalier aus Rosen verabschiedet. Das war ein sehr bewegender Moment für alle Pilger. Am Abend in der Jugendherberge in Cochem, zu der wir mit der Bahn zurückgefahren sind, feierten wir unseren Pilgerball. Eine lockere Yogarunde und viele schöne Lieder haben uns an diesem Abend viel Freude im Sinne der Wallfahrt beschert. Alle 43 Fußpilger und 4 Radpilger waren einhellig der Meinung, dass diese Wallfahrt uns so viel Freude geschenkt hat, dass uns das noch einige Zeit durch den tristen Alltag tragen wird. Viele haben ihr erneutes Pilgern im kommenden Jahr schon zugesagt und darauf freut sich das Orga – Team schon, denn die Unterkünfte in Ahrweiler und Cochem sind schon gebucht.