10.05.2026

Frühjahrswallfahrt 2026

 „Meine Freude in euch!“

Unter diesem Wallfahrtsmotto starteten wir am Morgen des Christi Himmelfahrtstages unsere Wallfahrt mit einer heiligen Messe in Buchholz. Von dort ging es bei leichtem Regen über Sassenberg und Nonnenberg nach Ittenbach. Dort trafen wir unsere Radpilger und haben dort eine kurze Andacht zum Thema „Babyparty“ gehalten. Während wir trocken in der Kirche saßen, gab es draußen einen gewaltigen Regenschauer. Das war dann aber auch der letzte Regen für die Wallfahrt und wir konnten trocken von Ittenbach bis Niederdollendorf pilgern. Dort haben wir gemeinsam mit unseren Radpilgern mit der Fähre nach Bonn übergesetzt. Von dort ging es über die Godesburg, wo uns ein leckeres Mittagessen erwartete, den Venusberg hoch zur dortigen Jugendherberge.

Am zweiten Tag ging es dann nach Villip in die Kirche. Hier haben wir einen Wortgottesdienst zum Thema Hochzeit gehalten. Das Vorbereitungsteam um unseren Diakon Stephan Schwarz hatte die Lesungstexte des Tages in den drei Wallfahrtstagen in weltliche Feiern umgesetzt. So wurde auch mal ein Walzer in der Kirche getanzt. Von Villip ging es nach Fritzdorf, von wo aus uns der Bus nach Maria Martenthal brachte. Dort hat unsere Küche ein leckeres Mittagessen für uns hergerichtet. Anschließend haben wir in der Wallfahrtskirche von Maria Martenthal eine Betrachtung als Einleitung zu einem Schweigemarsch gehört und die Gedanken zu dem was man mit Steinen wohl bauen kann mit auf den Weg ins Tal der wilden Endert genommen. Da es die Tage vorher geregnet hatte, war der Weg sehr glitschig und man musste sehr auf den Weg achten. In Cochem angekommen haben wir noch ein Abschlussgebet in der Pfarrkirche St. Martin gehalten, bevor wir zur Jugendherberge gegangen sind.

Am nächsten Morgen ging es mit der Bahn zunächst bis Quint und von dort den altbekannten Weg über die Gärten nach Ehrang. In der Kirche in Ehrang gab es dann einen Abiball, zu dem alle Pilger eingeladen waren. Der Schweigemarsch führte uns über die Bausch zur Schuheiche und der letzte Rosenkranz dann ins falsche Biewertal zum Mittagessen. Die letzte Etappe führte über die Mariensäule, wo, nach einer spontanen Betrachtung, schon traditionell „Segne du Maria“ gesungen wird, durch Euren zur Basilika. Gegen 15:30 Uhr durften wir dann mit Bruder Daniel gemeinsam einziehen. Wir sind mit 47 Pilgern, davon sieben Erstpilger und einer Jubilarin, eingezogen. Da unsere Jubilarin uns dann aber nach dem Einzug verlassen musste, konnten wir abends keine Laudatio halten. Daher haben wir sie dann am Ausgang mit einem Spalier aus Rosen verabschiedet. Das war ein sehr bewegender Moment für alle Pilger. Am Abend in der Jugendherberge in Cochem, zu der wir mit der Bahn zurückgefahren sind, feierten wir unseren Pilgerball. Eine lockere Yogarunde und viele schöne Lieder haben uns an diesem Abend viel Freude im Sinne der Wallfahrt beschert. Alle 43 Fußpilger und 4 Radpilger waren einhellig der Meinung, dass diese Wallfahrt uns so viel Freude geschenkt hat, dass uns das noch einige Zeit durch den tristen Alltag tragen wird. Viele haben ihr erneutes Pilgern im kommenden Jahr schon zugesagt und darauf freut sich das Orga – Team schon, denn die Unterkünfte in Ahrweiler und Cochem sind schon gebucht.









19.10.2025

Herbstwallfahrt 2025

Am Montag, den 06.10.2025 startete die Wallfahrt in Notscheid zum 1. Etappenziel nach Mayen, über den Bahnhof Andernach.

Nach dem Pilgersegen durch unseren Präses Diakon Stephan Schwarz und der ersten Betrachtung, ging es mit 13 Pilgerinnen und Pilgern, sowie 4 Tagespilgerinnen, mit dem ersten Rosenkranz auf den Weg zum Forsthof Renneberg, nach Linz (Rhein).

Am Gedenkstein der Matthiasbruderschaft, wurde der Verstorbenen der Bruderschaft ge­dacht. Anschließend feierten wir einen Wortgottesdienst, am Forsthof Renneberg mit Präses Diakon Stephan Schwarz. Gestärkt durch ein gutes Frühstück unseres Küchenteams, ging es dann mit einem 20.-minütigen Schweigemarsch nach Bad Hönningen zur Mittagspause. Danach mit einem gesungenen Rosenkranz weiter zum Bahnhof Andernach, da unser Hotel in Niederdürenbach den Betrieb eingestellt hat. Mit der Bahn ging es zum neuen Quartier in Mayen.

Am zweiten Tag pilgerten wir über wunderschöne Wanderwege zum Ferienpark nach Drees.

Am Mittwoch starteten wir mit einem Wortgottesdienst in Drees, wo uns der Küster Günter Wagner herzlich begrüßte. Weiter ging es nach Mannebach. Hier stellte uns die Küsterin Helga Mindermann fürs Frühstück Ihre Garage zur Verfügung. Von dort ging es über Ulmen und der Dermerather Mühle zum Hotel Schend nach Immerath.

Am Donnerstag hatten wir eine Messe mit Pfarrer Scher in Laufeld und einen festlichen Einzug in die Basilika in Himmerod, mit Prof. Dr. Reinhold Bohlen.

Am fünften Tag unserer Wallfahrt ging es über Niederkail und Dreys zum Wallfahrtort Klausen.

Am letzten Pilgertag führte uns der Weg über die Moselhöhen nach Klüsserath und von Pfalzel weiter nach Trier. Gegen 15.30 h erreichten wir dann nach 158 km, das Grab des Apostel Matthias in der Matthias-Basilika in Trier, wo uns Pater Thomas herzlich empfing. Mit dem festlichen „Großer Gott wir loben Dich“, zogen wir dann gemeinsam, mit einer Pilgergruppe aus Aachen in die Basilika ein, wo die Erstpilger Gerald, Hans und Loris ihre Matthias-Plakette erhielten.

Am Sonntag wurde die Wallfahrt mit dem Festhochamt in der Kirche, dem traditionellen „Restefrühstück“ und einer Andacht in der Marienkapelle abgeschlossen.

Nach der Wallfahrt ist wieder vor der Wallfahrt und nächstes Jahr pilgern wir, unter dem Motto „Meine Freude in Euch!“ wieder nach Trier.

Wir laden herzlich ein zu unseren Wallfahrten in 2026:

  • Do. 14.05.2026 – So.17.05.2026 Frühjahrswallfahrt und parallel wieder eine Fahrradwallfahrt.
  • Sa. 30.05.2026 Buswallfahrt
  • Mo 05.10.2026 – So 11.10.2026 Herbstwallfahrt, auch hier erstmals eine Fahrradwallfahrt.

Hier können Sie auch immer im Laufe der Woche dazustoßen. Es besteht ferner die Möglich­keit, einzelne Tagesetappen mit dem Küchenbus zu fahren, sofern noch Plätze frei sind.

Wir sind nicht konfessionsgebunden; bei uns zählt nur der Mensch und er kann gerne mitpilgern!!!

Ihre St. Matthiasbruderschaft Altenwied













25.05.2025

Frühjahrswallfahrt 2025

Fahrradwallfahrt, vom 29.05. – 01.06.2025, nach Trier, parallel zur Frühjahrswallfahrt.

Für Alle, die nicht mehr den langen Weg zu Fuß nach Trier gehen können, wurde erstmalig eine parallele Fahrradwallfahrt angeboten.

Krankheitsbedingt machten sich nur 6 Fahrradpilger, nach dem gemeinsamen Aussendungsgottesdienst auf den Weg. Der Pilgerweg führte über die „Pfarrkirche St. Michael“ in Vettelschoß. „Pfarrkirche Heilige Schutzengel“ in Dattenberg, „Pfarrkirche - St. Martin“ in Linz (Rhein), mit der Fähre „Nixe“ von Erpel nach Remagen zur „Apolinariskirche“ in Remagen, dem Friedhof in Heppingen, zum St. Antonius+Sebastian Hemmesserdom in Ahrweiler und weiter zur Jugendherberge Ahrweiler.

Am 2. Tag fuhren wir über Niederzissen, Mayen nach „Maria Marthental“ und hatten eine schöne gemeinsame Messe mit den Fußpilgern. Anschließend ging es über „Pfarrkirche St. Maximinius“ in Klotten, zum Abschluss in der „Kirche St. Martin“ in Cochem.

Am 3. Tag fuhren wir mit dem Zug bis Schweich, anschließend weiter zur „Kirche St. Peter“ in Ehrang, Mittagspause mit den Fußpilgern im falschen Biewertal und über die „Mariensäule“ zu unserem gemeinsamen Einzug in der „Abtei St. Matthias“ in Trier.

Nach dem Einzug fuhren wir Alle mit dem Zug nach Mettlach und wurden mit dem Bus in die Jugendherberge an der Saarschleife in Dreisbach gebracht. Beim abendlichen Pilgerball wurden besonders die Jubilarinnen und Jubilare für Ihre langjährige Teilnahme an den Wallfahrten geehrt.

Sonntags holte uns dort ein Bus ab und brachte uns zum Festhochamt auf dem Innenhof der Abtei St. Matthias in Trier. Nach dem Resteessen, hatten wir eine Abschlussandacht neben der Basilika und der Bus brachte uns wieder wohlbehalten nach Windhagen.

Ein besonderer Dank geht an Stefan Marnett, der unsere Fahrräder mit dem Transporter der „Gärtnerei Kramer“ zurückgefahren hat.

Rainer Prangenberg - Streckenveranwortlicher