„Meine Freude in euch!“
Unter diesem Wallfahrtsmotto starteten wir am Morgen des Christi Himmelfahrtstages unsere Wallfahrt mit einer heiligen Messe in Buchholz. Von dort ging es bei leichtem Regen über Sassenberg und Nonnenberg nach Ittenbach. Dort trafen wir unsere Radpilger und haben dort eine kurze Andacht zum Thema „Babyparty“ gehalten. Während wir trocken in der Kirche saßen, gab es draußen einen gewaltigen Regenschauer. Das war dann aber auch der letzte Regen für die Wallfahrt und wir konnten trocken von Ittenbach bis Niederdollendorf pilgern. Dort haben wir gemeinsam mit unseren Radpilgern mit der Fähre nach Bonn übergesetzt. Von dort ging es über die Godesburg, wo uns ein leckeres Mittagessen erwartete, den Venusberg hoch zur dortigen Jugendherberge.
Am zweiten Tag ging es dann nach Villip in die Kirche. Hier haben wir einen Wortgottesdienst zum Thema Hochzeit gehalten. Das Vorbereitungsteam um unseren Diakon Stephan Schwarz hatte die Lesungstexte des Tages in den drei Wallfahrtstagen in weltliche Feiern umgesetzt. So wurde auch mal ein Walzer in der Kirche getanzt. Von Villip ging es nach Fritzdorf, von wo aus uns der Bus nach Maria Martenthal brachte. Dort hat unsere Küche ein leckeres Mittagessen für uns hergerichtet. Anschließend haben wir in der Wallfahrtskirche von Maria Martenthal eine Betrachtung als Einleitung zu einem Schweigemarsch gehört und die Gedanken zu dem was man mit Steinen wohl bauen kann mit auf den Weg ins Tal der wilden Endert genommen. Da es die Tage vorher geregnet hatte, war der Weg sehr glitschig und man musste sehr auf den Weg achten. In Cochem angekommen haben wir noch ein Abschlussgebet in der Pfarrkirche St. Martin gehalten, bevor wir zur Jugendherberge gegangen sind.
Am nächsten Morgen ging es mit der Bahn zunächst bis Quint und von dort den altbekannten Weg über die Gärten nach Ehrang. In der Kirche in Ehrang gab es dann einen Abiball, zu dem alle Pilger eingeladen waren. Der Schweigemarsch führte uns über die Bausch zur Schuheiche und der letzte Rosenkranz dann ins falsche Biewertal zum Mittagessen. Die letzte Etappe führte über die Mariensäule, wo, nach einer spontanen Betrachtung, schon traditionell „Segne du Maria“ gesungen wird, durch Euren zur Basilika. Gegen 15:30 Uhr durften wir dann mit Bruder Daniel gemeinsam einziehen. Wir sind mit 47 Pilgern, davon sieben Erstpilger und einer Jubilarin, eingezogen. Da unsere Jubilarin uns dann aber nach dem Einzug verlassen musste, konnten wir abends keine Laudatio halten. Daher haben wir sie dann am Ausgang mit einem Spalier aus Rosen verabschiedet. Das war ein sehr bewegender Moment für alle Pilger. Am Abend in der Jugendherberge in Cochem, zu der wir mit der Bahn zurückgefahren sind, feierten wir unseren Pilgerball. Eine lockere Yogarunde und viele schöne Lieder haben uns an diesem Abend viel Freude im Sinne der Wallfahrt beschert. Alle 43 Fußpilger und 4 Radpilger waren einhellig der Meinung, dass diese Wallfahrt uns so viel Freude geschenkt hat, dass uns das noch einige Zeit durch den tristen Alltag tragen wird. Viele haben ihr erneutes Pilgern im kommenden Jahr schon zugesagt und darauf freut sich das Orga – Team schon, denn die Unterkünfte in Ahrweiler und Cochem sind schon gebucht.