19.10.2025

Herbstwallfahrt 2025

Am Montag, den 06.10.2025 startete die Wallfahrt in Notscheid zum 1. Etappenziel nach Mayen, über den Bahnhof Andernach.

Nach dem Pilgersegen durch unseren Präses Diakon Stephan Schwarz und der ersten Betrachtung, ging es mit 13 Pilgerinnen und Pilgern, sowie 4 Tagespilgerinnen, mit dem ersten Rosenkranz auf den Weg zum Forsthof Renneberg, nach Linz (Rhein).

Am Gedenkstein der Matthiasbruderschaft, wurde der Verstorbenen der Bruderschaft ge­dacht. Anschließend feierten wir einen Wortgottesdienst, am Forsthof Renneberg mit Präses Diakon Stephan Schwarz. Gestärkt durch ein gutes Frühstück unseres Küchenteams, ging es dann mit einem 20.-minütigen Schweigemarsch nach Bad Hönningen zur Mittagspause. Danach mit einem gesungenen Rosenkranz weiter zum Bahnhof Andernach, da unser Hotel in Niederdürenbach den Betrieb eingestellt hat. Mit der Bahn ging es zum neuen Quartier in Mayen.

Am zweiten Tag pilgerten wir über wunderschöne Wanderwege zum Ferienpark nach Drees.

Am Mittwoch starteten wir mit einem Wortgottesdienst in Drees, wo uns der Küster Günter Wagner herzlich begrüßte. Weiter ging es nach Mannebach. Hier stellte uns die Küsterin Helga Mindermann fürs Frühstück Ihre Garage zur Verfügung. Von dort ging es über Ulmen und der Dermerather Mühle zum Hotel Schend nach Immerath.

Am Donnerstag hatten wir eine Messe mit Pfarrer Scher in Laufeld und einen festlichen Einzug in die Basilika in Himmerod, mit Prof. Dr. Reinhold Bohlen.

Am fünften Tag unserer Wallfahrt ging es über Niederkail und Dreys zum Wallfahrtort Klausen.

Am letzten Pilgertag führte uns der Weg über die Moselhöhen nach Klüsserath und von Pfalzel weiter nach Trier. Gegen 15.30 h erreichten wir dann nach 158 km, das Grab des Apostel Matthias in der Matthias-Basilika in Trier, wo uns Pater Thomas herzlich empfing. Mit dem festlichen „Großer Gott wir loben Dich“, zogen wir dann gemeinsam, mit einer Pilgergruppe aus Aachen in die Basilika ein, wo die Erstpilger Gerald, Hans und Loris ihre Matthias-Plakette erhielten.

Am Sonntag wurde die Wallfahrt mit dem Festhochamt in der Kirche, dem traditionellen „Restefrühstück“ und einer Andacht in der Marienkapelle abgeschlossen.

Nach der Wallfahrt ist wieder vor der Wallfahrt und nächstes Jahr pilgern wir, unter dem Motto „Meine Freude in Euch!“ wieder nach Trier.

Wir laden herzlich ein zu unseren Wallfahrten in 2026:

  • Do. 14.05.2026 – So.17.05.2026 Frühjahrswallfahrt und parallel wieder eine Fahrradwallfahrt.
  • Sa. 30.05.2026 Buswallfahrt
  • Mo 05.10.2026 – So 11.10.2026 Herbstwallfahrt, auch hier erstmals eine Fahrradwallfahrt.

Hier können Sie auch immer im Laufe der Woche dazustoßen. Es besteht ferner die Möglich­keit, einzelne Tagesetappen mit dem Küchenbus zu fahren, sofern noch Plätze frei sind.

Wir sind nicht konfessionsgebunden; bei uns zählt nur der Mensch und er kann gerne mitpilgern!!!

Ihre St. Matthiasbruderschaft Altenwied













25.05.2025

Frühjahrswallfahrt 2025

Fahrradwallfahrt, vom 29.05. – 01.06.2025, nach Trier, parallel zur Frühjahrswallfahrt.

Für Alle, die nicht mehr den langen Weg zu Fuß nach Trier gehen können, wurde erstmalig eine parallele Fahrradwallfahrt angeboten.

Krankheitsbedingt machten sich nur 6 Fahrradpilger, nach dem gemeinsamen Aussendungsgottesdienst auf den Weg. Der Pilgerweg führte über die „Pfarrkirche St. Michael“ in Vettelschoß. „Pfarrkirche Heilige Schutzengel“ in Dattenberg, „Pfarrkirche - St. Martin“ in Linz (Rhein), mit der Fähre „Nixe“ von Erpel nach Remagen zur „Apolinariskirche“ in Remagen, dem Friedhof in Heppingen, zum St. Antonius+Sebastian Hemmesserdom in Ahrweiler und weiter zur Jugendherberge Ahrweiler.

Am 2. Tag fuhren wir über Niederzissen, Mayen nach „Maria Marthental“ und hatten eine schöne gemeinsame Messe mit den Fußpilgern. Anschließend ging es über „Pfarrkirche St. Maximinius“ in Klotten, zum Abschluss in der „Kirche St. Martin“ in Cochem.

Am 3. Tag fuhren wir mit dem Zug bis Schweich, anschließend weiter zur „Kirche St. Peter“ in Ehrang, Mittagspause mit den Fußpilgern im falschen Biewertal und über die „Mariensäule“ zu unserem gemeinsamen Einzug in der „Abtei St. Matthias“ in Trier.

Nach dem Einzug fuhren wir Alle mit dem Zug nach Mettlach und wurden mit dem Bus in die Jugendherberge an der Saarschleife in Dreisbach gebracht. Beim abendlichen Pilgerball wurden besonders die Jubilarinnen und Jubilare für Ihre langjährige Teilnahme an den Wallfahrten geehrt.

Sonntags holte uns dort ein Bus ab und brachte uns zum Festhochamt auf dem Innenhof der Abtei St. Matthias in Trier. Nach dem Resteessen, hatten wir eine Abschlussandacht neben der Basilika und der Bus brachte uns wieder wohlbehalten nach Windhagen.

Ein besonderer Dank geht an Stefan Marnett, der unsere Fahrräder mit dem Transporter der „Gärtnerei Kramer“ zurückgefahren hat.

Rainer Prangenberg - Streckenveranwortlicher










 

27.04.2025

Firmwallfahrt 2025

In diesem Jahr haben wir uns noch einmal mit den Firmlingen des Seelsorgebereiches Rheinischer Westerwald auf den Weg nach Trier gemacht. Ziel dieser Firmwallfahrt war wie in jedem Jahr, die Bedeutung der Sakramente und verschiedene Gebetsformen kennenzulernen.

Am Ostermontag, den 21. April 2025 starteten wir um 8.00 Uhr in Windhagen mit einer Heiligen Messe. Die 19 Jugendlichen wurden dort von ihren Eltern und FirmpatInnen begleitet. Um 9.00 Uhr ging es dann los. Die Betreuung der Jugendlichen übernahmen fünf KatechetInnen und drei Leute in der Küche. Der Weg führte uns über den Herchenbacher Weg, Leyberg, Auge Gottes, Bruchhausen, Erpeler Ley hinab nach Erpel zum Rhein. Nach der Überquerung ging es dann mit der Bahn nach Bad Neuenahr und von dort zur Jugendherberge.

Der nächste Tag stand unter Thema Krankensalbung und damit Durchkreuzung unserer Lebenswege. Passend dazu wurde unser Weg auch direkt an der Bushaltestelle durchkreuzt, weil der Bus von der falschen Seite abfuhr und wir daher zwei Stunden auf den nächsten warten mussten. Die Zeit haben wir dann für einen Friedhofsbesuch genutzt und über die Dinge gesprochen, die unsere Lebenswege und Pläne im Leben schon durchkreuzt haben. Der nächste Bus brachte uns dann nach Kelberg, von wo aus wir über Darscheid nach Daun zur Jugendherberge gepilgert sind.

Nach dem Morgengebet ging es am Mittwoch von Daun mit dem Bus bis Jünkerath. Leider hat es an dem Tag sehr viel geregnet, aber eine freundliche Frau hat uns das Bürgerhaus in Waldorf aufgeschlossen, sodass wir dort unsere Mittagspause im Trockenen halten konnten. Wie immer hatte unser Küchenteam ein vorzügliches Mittagsessen gezaubert und nach der Stärkung ging es trotz Regen weiter nach Blankenheim ins Jugendhaus Finkenberg.

Nach dem Abendessen ging es noch einmal los. In der Kirche in Blankenheim haben wir mit Pfarrer Zyll und Pfarrer Glowacki eine heilige Messe gefeiert. Den Abend haben wir mit einer Weinprobe ausklingen lassen und in den Geburtstag einer Pilgerin hineingefeiert. Da war das schlechte Wetter des Tages wieder vergessen.

Am Donnertag ging es zunächst noch einmal in die Kirche nach Blankenheim, wo die Firmlinge sich alles angucken konnten, was es bei einer Kirche zu betrachten gibt: Eine Krypta, drei Holzaltäre, eine Kopfreliquie, zwei Emporen, die zwölf Apostel als große Standfiguren, Vortragekreuze und Vortragelaternen und natürlich Maria, die als Figur über dem Altar die ganze Kirche überstrahlt, die folgerichtig auch der Himmelfahrt Mariens geweiht ist. Die Jugendlichen sollten sich aus den vielen Perspektiven in der Kirche eine aussuchen, die sie besonders anspricht, und ein Bild davon machen.

Von dort ging es mit dem Bus nach Oberbettingen. Der Pilgerweg führte über Roth und die Mühlsteinhöhlen nach Gerolstein. Von dort ging es mit dem SEV nach Kyllburg zum Stiftsberg. Hier haben wir nach dem Abendessen ein Taizegebet gefeiert.

Unser letzter Pilgertag führte uns von Kyllburg über Pfalzel nach Trier. Bruder Thomas hat die Wallfahrer begrüßt und ist mit uns in die Basilika eingezogen. Es ist immer wieder ein bewegender Moment zu sehen, wie die Jugendlichen am Grab des Apostels ankommen. In diesem Jahr gab es dann auch noch eine Führung durch die Abtei durch Bruder Thomas. Wir haben uns die Sakristei und den Kreuzgang angesehen und waren in der Bibliotek und im Refektorium.

Nach der freien Gestaltung des Nachmittags in der Stadt Trier sind wir von der Porta Nigra aus wieder gemeinsam zur Jugendherberge gegangen. Dort gab es abends noch eine Abschlussreflexion und einen gemütlichen Ausklang mit vielen Schokoküssen. Da nicht alle den Weg in den Mund gefunden haben, gab es daran anschließend eine kleine Putzaktionen. Auch das gehört zu einer Wallfahrt mit Jugendlichen.

Samstag ging es mit der Bahn zurück nach Linz, wo die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang genommen haben. Die Laufstrecke hat in fünf Tagen insgesamt 91 Kilometer betragen. Ein dickes Lob an die Jugendlichen, dass sie sich auf die Wallfahrt eingelassen haben, und wir hoffen, dass wir den ein oder anderen noch einmal bei unseren Pilgerreisen sehen.